Home » Archiv » Europäische Einheit erlebbar machen

Europäische Einheit erlebbar machen

  • Posted on: 04, 27, 2019
  • By :  
  • Categories : Archiv 
  • Kommentare deaktiviert für Europäische Einheit erlebbar machen

Spannende Eindrücke bei Tour quer durch Europa

Die JUler auf dem Weg zur Pressburg in Bratislava.

Pizza, Schnitzel und Gulasch – das waren die Hauptspeisen der 15 Teilnehmer der sechstätigen Europareise der Jungen Union (JU) im Kreisverband Vechta in Vorbereitung auf die Europawahl 2019 in der Woche vor Ostern. Neben den kulinarischen Highlights war die Reise aber auch von vielen spannenden politischen und kulturellen Eindrücken geprägt.

Der Reise durch Budapest, Wien, Bratislava und Mailand vorausgegangen waren bereits viele Veranstaltungen zu europäischen Themen im JU-Europajahr 2018/2019. „Wir haben im vergangenen Jahr viel über die Grundlagen, Ziele und Werte sowie über die aktuelle europäische Tagespolitik gesprochen“, so JU-Kreisvorsitzender Matthias Möller. „Ziel der Reise war es nun, die europäische Einheit konkret erlebbar zu machen“, so Möller weiter.

„Dabei war es uns insbesondere wichtig, nicht nur die touristischen Attraktionen der europäischen Metropolen zu besichtigen, sondern auch aktiv mit anderen Jugendlichen vor Ort in den Kontakt und Austausch zu kommen“, erläutert der stellvertretende Kreisvorsitzende Tim Dorniak, der das politische Rahmenprogramm vor Ort organisiert hat.

Im besonderen Fokus stand dabei der Austausch mit den Partnerjugendorganisationen und Parteien vor Ort. In Budapest hat sich die JU mit einem jungen Kandidaten der Fidesz für das Europäische Parlament Csaba Faragó getroffen, mit dem in angespannten Zeiten zwischen der CDU und Fidesz kritisch, aber auch konstruktiv diskutiert wurde. In Wien konnte die JVP,die Jugendorganisation der Österreichischen Volkspartei in Wien, durchaus stolz auf ihre Erfolge in den vergangenen Jahren verweisen. Die JVP stellt mit Sebastian Kurz nicht nur den Bundeskanzler, sondern auch viele weitere Abgeordnete und Mitarbeiter in Partei und Parlament. Neben einer exklusiven Führung durch das Kanzleramt (inkl. Arbeitszimmer von Sebastian Kurz) war die Diskussion mit Nico Marchetti, JVP-Abgeordneter im Nationalrat ein Höhepunkt des Wien-Besuches.

Diskussion mit dem Abgeordneten Nico Marchetti in Wien

Das kleinste der Ziele, die slowakische Hauptstadt Bratislava, wartete mit einem nicht minder spannenden Programm auf. Neben einer Stadtführung stand auch hier der Austausch mit den slowakischen Christdemokraten (KDH) auf der Agenda, die seit 1990 mehrmals an der Regierung beteiligt war, bei der letzten Wahl 2016 jedoch erstmals an der 5-Prozent-Hürde gescheitert ist und nun als außerparlamentarische Opposition agiert. In Empfang genommen wurde die JU von Vertretern der KDMS, der Jugendorganisation der christdemokratischen Partei. Insbesondere über Bedeutung der christdemokratischen Werte entwickelte sich eine engagierte als auch durchaus kontroverse Diskussion zwischen der KDMS und den Vertretern der JU. Am Abend ließ es sich sodann der Parteivorsitzende KDH, Alojz Hlina, sowie Miriam Lexmann, eine Kandidatin für das Europäische Parlament, nicht nehmen, sich persönlich mit den JUlern auszutauschen. Den Ausklang fand die Europa-Reise sodann bei sonnigen Wetter und Pizza und Pasta in Mailand.

„Nach dieser Reise gehen wir nun gestärkt mit einer noch stärkeren proeuropäischen Einstellung in den Europawahlkampf“, resümiert JU-Kreisvorsitzender Matthias Möller. „Das Motto der EU „In Vielfalt geeint“ konnten wir konkret erleben. Bei aller kulturellen, sprachlichen und auch politischen Vielfalt war der gemeinsame Nenner jeden Gespräches auf unserer Reise das Bekenntnis zu europäischen Einheit und das gemeinsame Leben in der Europäischen Union, die seit so langer Zeit wie nie den Frieden sichert und erst dafür sorgt, dass man die europäische Vielfalt innerhalb von nur wenigen Tagen frei und ohne Grenzen mit Bahn, Bus oder Flugzeug erleben darf. Dass diese Einheit in Vielfalt erhalten bleibt, dafür möchten wir uns weiter mit aller Kraft einsetzen“, so Möller abschließend.

Comments are closed.