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Junge Union blickt in feierlichem Rahmen auf sieben Jahrzehnte Bestehen zurück

  • Posted on: 11, 20, 2017
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(v.l.n.r.) Bernard Hermesch (JU-Vorsitzender 1979 bis 1983), Daniel Feldhaus (JU-Vorsitzender 2007 bis 2010), der aktuelle JU-Vorsitzende Matthias Möller und CDU-Kreisvorsitzender Dr. Stephan Siemer Foto: Lukas Spahr (Oldenburgische Volkszeitung)

Hier geht es zur Chronik „70 Jahre JU“

Vechta (Lukas Spahr/ Oldenburgische Volkszeitung). 14. Februar 1947. Ferdinand Siemer setzt den Stift an. Ein letzter Strich. Ein lautes Klatschen und viele zufriedene Gesichter. So muss es damals wohl gewesen sein. Die Junge Union im Kreis Vechta war gegründet und Siemer ihr erster Vorsitzender.
Auf diesen geschichtsträchtigen Augenblick und nunmehr 70 erfolgreiche Jahre blickte der Kreisverband der Jungen Union in Vechta am vergangenen Freitagabend im Moorbachhof zurück. Rund 65 Gäste folgten nach Veranstalterangaben an diesem Abend der Einladung von Matthias Möller.
Er ist die aktuelle Nachfolgegeneration von Ferdinand Siemer. 21 weitere Kreisvorsitzende trennen Siemer und Möller. Drei von ihnen schafften es am Freitagabend auch in den Moorbachhof, um gemeinsam mit den jungen Christdemokraten 70 Jahre Geschichte zu feiern. Harm Böckmann, Daniel Feldhaus und Bernard Hermesch gratulierten dem jungen Vorstand.
Gerade Hermesch blickt als Ältester in der Runde gerne auf die vielen Jahre zurück. Mit 31 Jahren wurde der Neuenkirchener damals zum Vorsitzenden gewählt. Ab 1979 lenkte er vier Jahre lang die Geschicke des Kreisverbandes. 1973 trat der Jugendliche mit 23 Jahren in die Junge Union ein.
23 Jahre alt ist auch ihr aktueller Vorsitzender, Matthias Möller. Der gebürtige Vechtaer studiert in Münster Jura. Nach dem Studium will er zurück nach Vechta ziehen. „Das ist tatsächlich ein recht häufiges Phänomen“, so Möller. Viele junge Politiker zögen zum Studium in eine andere Stadt, kämen dann jedoch wieder zurück, um in ihrer „politischen Heimat“ ihre Arbeit fortzusetzen.
Nicht nur die Mitglieder der Jungen Union haben sich über die Jahre geändert, auch die Themen. Der Fernbushalt in Bakum oder der Ausbau von öffentlichen W-Lan-Hotspots steht auf der Agenda der Nachwuchs-Politiker. Hermesch wird am Freitagabend wohl das ein oder andere Mal denken: Damals hatten wir noch ganz andere Themen auf dem Plan.

 

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